📊 US-Leitzins bleibt unverĂ€ndert

Partnerschaft zwischen Voksbank Bayern Mitte und Terahash + Bitfinex Securities eröffnet in El Salvador + China Àndert AML-Gesetze + CDU/CSU fordert strengere Regulierung von KryptowÀhrungen + Neue Bitcoin-ETF Werbekampagne von BlackRock + Britische und deutsche Behörden beschlagnahmen Bitcoin

Die US-Notenbank (Fed) hat beschlossen, den Leitzins unverĂ€ndert bei 5,25 bis 5,50 Prozent zu belassen. Man mĂŒsse erst mehr Vertrauen gewinnen, dass sich die Inflation nachhaltig in Richtung zwei Prozent bewege, hieß es in der ErklĂ€rung der Notenbank. Im Dezember lag die Inflationsrate in den USA bei 3,4 Prozent, nachdem sie im Jahr 2022 auf ĂŒber neun Prozent angestiegen war. Jerome Powell, der Vorsitzende der Fed, betonte in einer Pressekonferenz, dass die Notenbank bereit sei, den Leitzins bei Bedarf lĂ€ngerfristig auf einem hohen Niveau zu halten, erwĂ€gte aber auch eine Senkung „irgendwann in diesem Jahr“, abhĂ€ngig von zukĂŒnftigen Wirtschaftsdaten.

Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG, eine bayerische Genossenschaftsbank mit ~130-jĂ€hriger Geschichte, ist eine langfristige Partnerschaft mit der terahash.energy GmbH eingegangen. Die Bank wird die Startup-Firma in den kommenden zwei Jahren aktiv begleiten, um gemeinsam Service- und Bildungsangebote zu entwickeln. „Wir erweitern unsere Möglichkeiten im Rahmen unserer Bitcoin-Strategie mit der breiten Expertise von terahash im Bereich Bitcoin und Mining. Gemeinsam können wir aufklĂ€ren und Lösungen fĂŒr unsere Kunden erarbeiten“, sagt Andreas Streb, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bayern Mitte eG.

Bitfinex Securities hat gestern (31.01.) offiziell die Eröffnung seiner Handelsplattform fĂŒr tokenisierte Wertpapiere in El Salvador angekĂŒndigt. Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass es eine Reihe von geplanten Finanzprodukten hat, die es im Laufe des Jahres auf den Markt bringen möchte.

China wird seine Gesetze zur BekĂ€mpfung der GeldwĂ€sche (AML) ĂŒberarbeiten und dabei auch Transaktionen im Zusammenhang mit KryptowĂ€hrungen in seinen Rechtsrahmen einbeziehen. Die Änderung zielt darauf ab, die Regulierungsaufsicht auf bestimmte Nicht-Finanzinstitute auszudehnen und sich damit an die von Organisationen wie der Financial Action Task Force (FATF) aufgestellten internationalen Standards anzupassen. Das endgĂŒltige Gesetz soll bis 2025 in Kraft treten.

Die Unionsparteien CDU/CSU fordern ein konsequentes Vorgehen gegen den Missbrauch von KryptowĂ€hrungen fĂŒr GeldwĂ€sche und Terrorismusfinanzierung. Sie schlagen vor, den Umtausch von KryptowĂ€hrungen in Bargeld und die Nutzung von Mixern zu verbieten. Des Weiteren soll eine Pflicht zur Registrierung selbst gehosteter Wallet-Adressen eingefĂŒhrt werden, sowie ein Verbot, Transaktionen an nicht-registrierte Adressen zu tĂ€tigen. Es bleibt unklar, ob dieses Verbot nur fĂŒr Krypto-Dienstleister oder auch fĂŒr Privatpersonen gelten soll. ZusĂ€tzlich fordert der Antrag, dass „ein automatisiertes Abrufverfahren fĂŒr Krypto-Wallets eingerichtet wird“. Dies wĂŒrde analog zum bestehenden Kreditwesengesetz funktionieren, nach dem Finanzinstitutionen verpflichtet sind, Dateien mit Informationen ĂŒber in Deutschland gefĂŒhrte Bankkonten, Depots und SchließfĂ€cher zu fĂŒhren.

BlackRock schlug in einem SEC-Antrag vom 31. Januar eine Kampagne vor, bei der Werbespots fĂŒr Bitcoin-ETFs an die Seiten von GebĂ€uden projiziert werden. Jedes Bild zeigt eine Zeitleiste der Ereignisse, die zur EinfĂŒhrung des Bitcoin-Spot-ETF von BlackRock im Januar dieses Jahres gefĂŒhrt haben. Einige Bilder beschreiben den Start des ersten Aktienmarktes in den USA im Jahr 1790, den ersten US-ETF im Jahr 1993, den Start von Bitcoin im Jahr 2009 und den ersten Bitcoin-Futures-Kontrakt im Jahr 2017. In anderen Szenen heißt es „eine neue Ära des Zugangs“ und „Bitcoin-Spot-ETFs sind da“.

Der ETF-Anbieter Global X hat seinen Antrag fĂŒr einen Bitcoin-Spot-ETF in den USA zurĂŒckgezogen. Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hatte ihre Entscheidung ĂŒber den Antrag zweimal verschoben, bevor die CBOE BZX Exchange am 26. Januar eine RĂŒcktrittserklĂ€rung fĂŒr den Global X Bitcoin Trust einreichte.

Die britischen Behörden beschlagnahmten 61.000 Bitcoin im Wert von ca. 1,78 Milliarden US-Dollar. Zhimin Qian, die nun als Yadi Zhang mit einem Reisepass aus St. Kitts und Nevis identifiziert wurde, wandelte einen Teil der Gewinne aus einem 5 Milliarden Pfund schweren Anlagebetrug in China (2014–2017) in Bitcoin um und floh 2017 nach Großbritannien. Die Behörden wurden auf Zhang aufmerksam, als sie versuchte, mithilfe von Jian Wen ein Londoner Anwesen im Wert von 23,5 Millionen Pfund zu erwerben. Dies fĂŒhrte zu einer Razzia und der Beschlagnahme von Wallets mit 61.000 Bitcoin. Wen steht nun wegen GeldwĂ€sche vor Gericht. Zhang befindet sich weiterhin auf der Flucht.

SĂ€chsische Ermittler haben ca. 50.000 Bitcoin konfisziert. Das Geld wurde von einem Beschuldigten auf ein Behörden-Wallet des Bundeskriminalamts (BKA) ĂŒberwiesen. Dabei handelt es sich um die bisher grĂ¶ĂŸte Sicherstellung von Bitcoin durch deutsche Strafverfolgungsbehörden, wie LKA-Sprecher Kay Anders gegenĂŒber dem MDR bestĂ€tigte. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, das Landeskriminalamt Sachsen und die Steuerfahndung Leipzig II ermitteln gegen einen 40-jĂ€hrigen Deutschen und einen 37-jĂ€hrigen Polen wegen Betriebs des illegalen Streamingportals „movie2k,to“, das als Nachfolger von „kino,to“ galt. Die Beschuldigten sollen ĂŒber 880.000 Raubkopien verbreitet und die Einnahmen aus Werbung und Abofallen in Bitcoin investiert haben.

Tether erzielte im vierten Quartal einen Rekordgewinn, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn des Stablecoin-Herausgebers belief sich ĂŒber den Zeitraum von drei Monaten auf 2,85 Milliarden US-Dollar, so ein PrĂŒfbericht der WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft BDO. Dieser Quartalsgewinn machte fast die HĂ€lfte von Tethers 6,2 Milliarden US-Dollar Nettogewinn im Jahr 2023 aus. Die Gewinne des vierten Quartals umfassten etwa 1 Milliarde US-Dollar an Betriebsgewinnen, hauptsĂ€chlich aus ZinsertrĂ€gen von US-Staatsanleihen. Das Unternehmen profitierte außerdem von der Wertsteigerung seiner Gold- und Bitcoin-Reserven.


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📊 Hier sind die Wirtschaftstermine fĂŒr den Monat Februar:

  • 13.02. â€“ Das U.S. Bureau of Labor Statistics veröffentlicht die US-Inflationsdaten fĂŒr den letzten Monat.
  • 22.02. – Eurostat veröffentlicht die Inflationsdaten fĂŒr die Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union und dem Euro-Raum (HICP).

📈 Die wichtigsten Bitcoin-Daten im Überblick!

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